In diesem Jahr durfte ich vier kleine Bände der neuen wachsenden "Mach mit-Methoden"-Reihe herausgeben. Sie lädt Kinder ab 6 Jahren zum Entdecken biblischer Geschichten ein. Die Beschreibung hat viel Praxisbezug und ist übersichtlich gestaltet.
Mit Kindern die Bibel erleben: Im Mittelpunkt stehen Bewegung und sinnliche Erfahrung. Sehen, hören, fühlen und schmecken oder sich mit den Füssen auf eine Reise begeben – die Kinder erfassen die Geschichten ganzheitlich. Leseprobe Mit Kindern die Bibel reflektieren: Die Kinder können die Geschichten in verschiedene Zusammenhänge einordnen und deuten. Sie vergleichen Inhalte, unterscheiden Aussagen, verstehen und bewerten Ereignisse - aus ihrer Sicht, aber auch im Austausch mit anderen. Leseprobe Mit Kindern die Bibel darstellen: Figuren ermöglichen den Kindern, sich einer Geschichte anzunähern, tief darin einzutauchen oder sie selbst nachzuspielen. Sie können sich mit den Figuren identifizieren, Gefühle und Haltungen ausdrücken sowie in Rolen schlüpfen und miteinander agieren. Leseprobe Mit Kindern die Bibel lesen: Die Kinder üben spielerisch das Lesen und erfassen, verstehen und deuten gemeinsam Bibeltexte. Das hilft ihnen dabei, selbstständig in der Bibel zu lesen, eigene Fragen an den Bibeltext zu stellen oder ihn kreativ weiterzudenken. Leseprobe Während die "Methodenbibel" sich eher für Personen eignet, die schon länger in der Arbeit mit Kindern aktiv sind oder Stunden für die Katechese / den Religionsunterricht vorbereiten, eignen sich die Mach-mit-Methoden für Mitarbeitende, die neu einsteigen oder Methoden für bestimmte Bereiche suchen, z.B. um mit Kindern abwechslungsreich und kreativ die Bibel zu lesen. Erfahrenere Mitarbeitende können auch bewusst einen Band wählen, dessen Methoden ihnen nicht so vertraut sind und sich so auf neue Erfahrungen einlassen.
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Gestern erhielt ich die Belegexemplare der 2. Auflage des zweiten Bandes der Methodenbibel.
www.diemethodenbibel.net Heute auf der Heimfahrt im neusten Buch von Anke Kallauch gestöbert. Eine wahre Fundgrube für Mitarbeitende. Anke schafft es, wichtige Themen rund um Kinder und den Kindergottesdienst komprimiert und gleichzeitig mit Tiefe und vielen praktischen Impulsen aufzugreifen. Es liest sich zudem wunderbar leicht. Man muss einfach weiterblättern.... So ein Buch war längst überfällig. Wie gut, dass es nun da ist.
Bereits zum dritten Mal gestalte ich einen Reliabschluss-Nachmittag einer 2. Klasse mit Godly Play / Gott im Spiel. Und war neu bewegt darüber, wie gut ich mit Godly Play einen sicheren Rahmen schaffen kann, in dem (auch kirchenferne) Kinder Geschichten hören, ergründen, spielen und sich selbst einbringen können. So sieht der mobile Raum aus, den ich mitbringe. Nicht mit drauf das Regal mit den Gleichnissen und die Kreativmaterialien.
Im April sammelte ich erste Erfahrungen mit Godly Play / Gott im Spiel im Rahmen einer Kinderwoche. Erwartungsvoll lauschten die Kinder den Geschichten. Das mitgebrachte Geschichten-Material lud zum Bauen und Spielen ein und an den Tischen entstanden ganz eigene kreative Werke. - Nun geht es darum ein gutes Format zu finden, damit solche Einsätze auch an anderen Orten durchgeführt werden können.
Im November konnte ich mit viel Freude zum zweiten Mal ein noch neues Kursangebot durchführen.
Wobei geht es bei dem Kurs? Den Eindruck, dass die Bibel nicht so leicht zu verstehen ist, den haben nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder. Mit passenden Methoden und Materialien können wir Kinder einladen, biblischen Texten zu begegnen, sich damit vertieft auseinanderzusetzen und die Geschichten ins eigene Leben zu übertragen. Doch was leisten Methoden und was leisten sie nicht? Wie wählen wir eine passende Methode aus? Wie eröffnen wir dadurch Kindern eigene Zugänge zu den Geschichten? - Es soll also nicht nur darum gehen, eine Vielzahl an Methoden kennenzulernen und auszuprobieren. Im Kurs wollen wir die Perspektive erweitern und bei der Wahl der Methoden sowohl den biblischen Text als auch die Kinder stärker in den Blick nehmen. Der Kurs richtet sich an Personen, welche mit Kindern im Vor- und Primarschulalter arbeiten. Dies sowohl am Lernort Schule wie auch am Lernort Kirche (Kindergottesdienst, Kidstreff, Jungschar, Religionsunterricht). Das erwartet dich:
Weitere Infos gibt es hier! Heute war ich kreativ und habe die Materialien zur neuen Gott im Spiel-Einheit "Paulus begegnet Christus" hergestellt.
Ein paar Eindrücke aus dem Seminarabend "Mit Kindern über Gott sprechen." Eingestiegen bin ich mit der Geschichte der Kindersegnung und einem theologischen Gespräch. Das hat - so mein Eindruck - alle sehr bewegt. Das Erlebte konnten wir dann gewinnbringend für die praktische Arbeit reflektieren und im zweiten Teil noch weitere Methoden und Zugänge betrachten. - Mehr Zeit wäre gut gewesen. Zwei Stunden sind definitiv zu kurz.
Hatte viel Spass bei einer DIY-Variante zum Gleichnis des Guten Hirten (im Bild rechts). Um damit in Kursen auszutauschen, wie man ansprechendes Material zu Godly Play / Gott im Spiel allenfalls selbst herstellen kann.
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Autorin
Sara Schmidt, Jahrgang 1974, Erzieherin mit theologischer Ausbildung. In Weiterbildung zur psychosozialen Beraterin. Archiv
December 2023
Kategorien
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